Kamilla Czastka Painting

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Perspektiven

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vor 48 Tagen und 23 Stunden

Lange war ich fort.Lange versteckte ich mich vor meinen Lebenstagen.Ich habe etwas verloren.Ich habe versucht wiederzufinden, was eine Wichtigkeit als kostbares Gut tarnte.Es war eine Erfahrung, die zu Beginn mit einer Stärke für die Ewigkeit schien.Geblendet von einer Vision, die nicht bis zum Innersten durchdrang, verdüsterten sich die Tage durch die Ernüchterung einer Wahrheit über eine Tiefe, die es nicht gab.

Eine grosse Traurigkeit und der fehlende Mut zur Bekenntnis verzögert ein endgültiges Erwachen. Das Taumeln tut weh.
Der Schmerz lähmt, wird zur Gewohnheit.
Die Vergänglichkeit der Stunden wird sämig.
Alles wird egal.
Es ist erste Tod vor dem Bewusstsein des einmaligen Seins.  

Die Sehsucht pocht.
Erst spüre ich sie kaum. Ersticke ich doch in gewohnten Pfaden.

Sie wird lauter. Doch verberge ich mich in Geschichten andere. In Gedanken verbrüderter Toten.
Ich höre Worte, gesungen wie gedruckt.
Obwohl meiner Gedanken so ähnlich, so sind sie nicht ganz meine. Sie trösten mich. Sie streicheln meine Seele.
Sie hätten meine sein können. Sie sind es dennoch nicht.

Ich stehe auf. Ich gehe zum Fenster und öffne es heute ein wenig.
Ich rieche die Luft, die echtes Leben trägt. Sie riecht köstlich.
Verlockend genug, um den Gedanken zu spinnen aufzustehen um zur Tür zu gehen, um diese zu öffnen.


Ich habe etwas verloren. Es zu suchen macht keinen Sinn.
Ich habe einen Platz gefunden, der gefüllt werden kann.